|
Der Kanton Bern darf sich in der Standortfrage für neue AKW’s
nicht im Voraus in eine benachteiligte Stellung bringen. Die
Schweiz wird neuen Kernkraftwerke benötigen weil die
Lieferverträge mit benachbarten Staaten auslaufen und die
Alternative zu unseren Kernkraftwerken nicht Co2 belastete Gas – ombikraftwerke heissen kann.
Der Kanton Bern hat die einheimische Wasserkraft absolut
ungenügend unterstützt. So haben die Ausbaupläne der
Kraftwerke Oberhasli (über eine Mia. Schweizerfranken) mehr als 20 Jahre keine aktive Unterstützung von Regierung und Politik im Kanton Bern erfahren. Dies darf in Zukunft nicht mehr geschehen.
Leider hat die KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung) ein unnötiger Boom auf jedes nutzbare Gewässer ausgelöst und der einheimischen, ökologisch sinnvollsten und nachhaltigen Wasserkraft einen faden Anstrich verpasst.
Es wird weitaus sinvoller sein die bestehenden Wasserkraftanlagen von übertriebenen Restwassermengen zu entlasten und dafür unberührte Gewässer auch in näherer Zukunft ungenutzt zu belassen. (klare Trennung von Schutz und Nutzung)
Für die Beurteilung geplanter Wasserkraftprojekte benötigt das Amt für Wasser Abfall AWA kurzfristig genügend Fachpersonal. Nur so kann eine termingerechte Abarbeitung der zahlreichen Projekte gewährleistet werden.
Bei der Ausgestaltung der Wasserstrategie muss auf eine zukünftige Entwicklung rücksicht genommen werden. Auch unsere nachkommenden Generationen müssen sich entwickeln können.
|